Hallo aus Taiwan,
genauer gesagt aus Taipei, der Hauptstadt. Gestern sind wir ganz früh aufgestanden, nämlich schon um 5.00 Uhr, damit wir auch ja pünktlich am Flughafen ankommen... Man weiß ja nie, in China, haben wir festgestellt, wenn die Taxifahrer westlich aussehende Kunden sogar ablehnen... Das ist uns jedenfalls vorgestern Abend passiert und Olli hat gesagt, dass das keine Seltenheit sei... Dann hat aber doch alles sehr gut geklappt, innerhalb von Sekunden hatten wir ein Taxi und innerhalb von 20 min waren wir tatsächlich am richtigen Terminal. Unsere reservierten Plätze waren noch unsere Plätze und der Starbucks-Mensch hat Stefan sogar einen Coffee vendi (Größe XL) gemacht, obwohl wir nur einen grande (Größe L) bestellt und bezahlt hatten. Das Flugzeug hat überpünktlich angefangen, zu boarden und dann durfte es sogar alle an der Startbahn wartenden Flugzeuge rechts überholen und als erstes starten... Krass, oder? Und das nach all den Hürden, die das Land für uns bereit gehalten hatte, unfassbar, oder? Als wolle es sich für alles entschuldigen und in guter Erinnerung bleiben...
In Taipei angekommen war auch alles gleich viiiiel einfacher: Wir haben direkt den Bus gefunden, der uns zum Hauptbahnhof gebracht hat, die Menschen an den Ticketschaltern haben Englisch gesprochen und selbst im Bus konnten gleich mehrere Leute Englisch und haben uns gesagt, wann wir aussteigen mussten. Mit der sehr guten Wegbeschreibung des Hostels war es super leicht zu finden, keine fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und unser Zimmer sowie das ganze Hostel sind wunderschön! Alles ist sehr edel und doch gemütlich eingerichtet. Das Zimmer, die Duschen und Toiletten, alles ist seeeehr sauber!!!!
genauer gesagt aus Taipei, der Hauptstadt. Gestern sind wir ganz früh aufgestanden, nämlich schon um 5.00 Uhr, damit wir auch ja pünktlich am Flughafen ankommen... Man weiß ja nie, in China, haben wir festgestellt, wenn die Taxifahrer westlich aussehende Kunden sogar ablehnen... Das ist uns jedenfalls vorgestern Abend passiert und Olli hat gesagt, dass das keine Seltenheit sei... Dann hat aber doch alles sehr gut geklappt, innerhalb von Sekunden hatten wir ein Taxi und innerhalb von 20 min waren wir tatsächlich am richtigen Terminal. Unsere reservierten Plätze waren noch unsere Plätze und der Starbucks-Mensch hat Stefan sogar einen Coffee vendi (Größe XL) gemacht, obwohl wir nur einen grande (Größe L) bestellt und bezahlt hatten. Das Flugzeug hat überpünktlich angefangen, zu boarden und dann durfte es sogar alle an der Startbahn wartenden Flugzeuge rechts überholen und als erstes starten... Krass, oder? Und das nach all den Hürden, die das Land für uns bereit gehalten hatte, unfassbar, oder? Als wolle es sich für alles entschuldigen und in guter Erinnerung bleiben...
In Taipei angekommen war auch alles gleich viiiiel einfacher: Wir haben direkt den Bus gefunden, der uns zum Hauptbahnhof gebracht hat, die Menschen an den Ticketschaltern haben Englisch gesprochen und selbst im Bus konnten gleich mehrere Leute Englisch und haben uns gesagt, wann wir aussteigen mussten. Mit der sehr guten Wegbeschreibung des Hostels war es super leicht zu finden, keine fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und unser Zimmer sowie das ganze Hostel sind wunderschön! Alles ist sehr edel und doch gemütlich eingerichtet. Das Zimmer, die Duschen und Toiletten, alles ist seeeehr sauber!!!!
Nachdem wir uns dann gestern eingerichtet hatten, sind wir direkt zum 101 gefahren. Auch hier ist die Metro sehr günstig. Leider war der Aufstieg auf den 101, das zweit höchste Gebäude der Welt, ganz schön teuer, nämlich um die 10 Euro pro Person... Hat sich aber gelohnt, man durfte so lange oben bleiben, wie man wollte und das haben wir direkt ausgenutzt, um den Sonnenuntergang sowie die Stadt auch gleich noch bei Nacht von oben anzusehen. Neben der wirklich fantastischen Aussicht über die gesamte Stadt gab es nämlich auch innerhalb des Gebäudes eine Menge zu erkunden, was ganz praktisch war, weil Nina so nicht ganz so schnell langweilig wurde, während Stefan viel fotografiert hat. Es gab zum Beispiel viele Erklärungen zum Bau des 101, man konnte die Windkugel anschauen, die dafür sorgt, dass das Gebäude auch bei starken Einwirkungen von außen, wie Wind und Erdbeben, nicht gleich umkippt, und außerdem gab es auch noch viele kleine Ausstellungen zum taiwanischen Leben und zum Umweltschutz. Insgesamt hat sich der Ausflug also wirklich sehr gelohnt.
Ob ihr es glaubt, oder nicht, hier warten die Menschen sogar, bis alle aus der Metro ausgestiegen sind, bevor sie einsteigen. Und hier tragen auch die Menschen auf den Fahrradwegschildern Helme! Und hier lächeln die Menschen und starren nicht nur! :-) Und sie versuchen uns zu helfen, wo auch immer sie nur können! Wahnsinn, völlig anders hier. Und hier ist auch gar nicht google gesperrt und die Wikipedia Einträge haben Bilder und youtube und facebook sind auch zugänglich. :-) Oh, und wir können unseren eigenen Blog sehen! Und so auch vervollständigen, die anderen Posts sind ja gar nicht mehr hochgeladen worden, obwohl wir sie brav per Mail an den Blog geschickt hatten... Na ja, dann wird jetzt halt alles nachgeholt...
Auf dem Rückweg vom 101 haben wir eine Bäckerei in einer der unterirdischen Shopping-Center gefunden. Die ganze Stadt scheint hier unterkellert zu sein, genauso wie in Hongkong, das ist schon witzig. Die Ausgänge sind mit Buchstaben und gleichzeitig Zahlen gekennzeichnet. Wahnsinn. Jedenfalls haben wir uns in der Bäckerei gleich mehrere Leckereien gekauft, vor allem für Abendbrot und Frühstück, alles super frisch, so wie wir das auch bei uns kennen. :-)
Heute Morgen haben wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Gegen eins sind wir losgekommen und zu einem wunderschönen buddhistischen Tempel in der Stadt gefahren. Schön, wieder einmal Buddhas und herrliche Verzierungen zu sehen. Alles ist sehr filigran verziert, vieles mit Gold überzogen. Man fühlt sich fast wie in Thailand, auch hier gibt es viele betende Gläubige und auch Menschen, die sich tatsächlich mit der Statue unterhalten und ihre kleinen Holzklötzchen werfen, um Entscheidungen treffen zu können. Der Geruch der Räucherstäbchen, die Musik und das Klicken der Holzsteinchen ergibt eine Atmosphäre, die ehrlich beeindruckend ist. Und trotzdem fühlt man sich gar nicht als Eindringling.
Danach haben wir uns einen kleineren, konfuzianischen Tempel angesehen und in einem Obstgeschäft ein paar Früchte erstanden. Auf dem Rückweg sind wir in die Kräutergasse gestolpert, aber da hat es schon ein wenig gewittert, leider. Gut, dass hier alles unterkellert ist, so sind wir einerseits fast gar nicht nass geworden und andererseits haben wir noch eine andere, aber ähnlich gut bestückte, Bäckerei gefunden. :-) Und sie fast leer gekauft... Nein, Quatsch, wir hatten ja schon Früchte und Suppen, aber Kuchen geht ja immer, ne? ;-) Abgesehen davon helfen diese Unterkellerungen den Menschen ja auch dabei, weiß zu bleiben, was hier, genauso wie auch in vielen anderen asiatischen Ländern, anscheinend absolut gewünscht, um nicht zu sagen“in“ ist. Sie wollen wohl „westlich“ wirken... Was bei uns also Bräunungscrémes sind, sind hier Bleachingcrémes („Bleichungscrémes“)...
Nach drei Stunden waren wir dann wieder zurück im Hostel und haben uns im super gemütlichen Wohnzimmer niedergelassen. Abends haben wir sogar noch mit den Uhlmanns in Berlin per Skype gevideochattet... Cool, ein wenig ereignisreicher, aber dennoch sehr schöner zweiter Tag in Taipei.
Morgen dann mehr aus dieser Stadt, die wirklich einen sehr guten Eindruck macht (und auch Pandas in ihrem großen Zoo hat).
Liebe Grüße
Stefan und Nina
Ob ihr es glaubt, oder nicht, hier warten die Menschen sogar, bis alle aus der Metro ausgestiegen sind, bevor sie einsteigen. Und hier tragen auch die Menschen auf den Fahrradwegschildern Helme! Und hier lächeln die Menschen und starren nicht nur! :-) Und sie versuchen uns zu helfen, wo auch immer sie nur können! Wahnsinn, völlig anders hier. Und hier ist auch gar nicht google gesperrt und die Wikipedia Einträge haben Bilder und youtube und facebook sind auch zugänglich. :-) Oh, und wir können unseren eigenen Blog sehen! Und so auch vervollständigen, die anderen Posts sind ja gar nicht mehr hochgeladen worden, obwohl wir sie brav per Mail an den Blog geschickt hatten... Na ja, dann wird jetzt halt alles nachgeholt...
Auf dem Rückweg vom 101 haben wir eine Bäckerei in einer der unterirdischen Shopping-Center gefunden. Die ganze Stadt scheint hier unterkellert zu sein, genauso wie in Hongkong, das ist schon witzig. Die Ausgänge sind mit Buchstaben und gleichzeitig Zahlen gekennzeichnet. Wahnsinn. Jedenfalls haben wir uns in der Bäckerei gleich mehrere Leckereien gekauft, vor allem für Abendbrot und Frühstück, alles super frisch, so wie wir das auch bei uns kennen. :-)
Heute Morgen haben wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Gegen eins sind wir losgekommen und zu einem wunderschönen buddhistischen Tempel in der Stadt gefahren. Schön, wieder einmal Buddhas und herrliche Verzierungen zu sehen. Alles ist sehr filigran verziert, vieles mit Gold überzogen. Man fühlt sich fast wie in Thailand, auch hier gibt es viele betende Gläubige und auch Menschen, die sich tatsächlich mit der Statue unterhalten und ihre kleinen Holzklötzchen werfen, um Entscheidungen treffen zu können. Der Geruch der Räucherstäbchen, die Musik und das Klicken der Holzsteinchen ergibt eine Atmosphäre, die ehrlich beeindruckend ist. Und trotzdem fühlt man sich gar nicht als Eindringling.
Danach haben wir uns einen kleineren, konfuzianischen Tempel angesehen und in einem Obstgeschäft ein paar Früchte erstanden. Auf dem Rückweg sind wir in die Kräutergasse gestolpert, aber da hat es schon ein wenig gewittert, leider. Gut, dass hier alles unterkellert ist, so sind wir einerseits fast gar nicht nass geworden und andererseits haben wir noch eine andere, aber ähnlich gut bestückte, Bäckerei gefunden. :-) Und sie fast leer gekauft... Nein, Quatsch, wir hatten ja schon Früchte und Suppen, aber Kuchen geht ja immer, ne? ;-) Abgesehen davon helfen diese Unterkellerungen den Menschen ja auch dabei, weiß zu bleiben, was hier, genauso wie auch in vielen anderen asiatischen Ländern, anscheinend absolut gewünscht, um nicht zu sagen“in“ ist. Sie wollen wohl „westlich“ wirken... Was bei uns also Bräunungscrémes sind, sind hier Bleachingcrémes („Bleichungscrémes“)...
Nach drei Stunden waren wir dann wieder zurück im Hostel und haben uns im super gemütlichen Wohnzimmer niedergelassen. Abends haben wir sogar noch mit den Uhlmanns in Berlin per Skype gevideochattet... Cool, ein wenig ereignisreicher, aber dennoch sehr schöner zweiter Tag in Taipei.
Morgen dann mehr aus dieser Stadt, die wirklich einen sehr guten Eindruck macht (und auch Pandas in ihrem großen Zoo hat).
Liebe Grüße
Stefan und Nina









